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Osteopathie bei Rückenschmerzen – München Schwabing

Osteopathie bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates. Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule.

Die Beschwerden können plötzlich auftreten oder sich über einen längeren Zeitraum entwickeln. Häufig beeinträchtigen sie den Alltag, die Arbeit, den Schlaf oder das allgemeine Wohlempfinden.

Viele Betroffene wünschen sich neben der klassischen medizinischen Versorgung eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Beschwerden.

Die Osteopathie ist eine manuelle, ganzheitlich orientierte Methode, bei der der Körper mit den Händen untersucht und behandelt wird. Dabei steht nicht ausschließlich der schmerzhafte Bereich im Mittelpunkt, sondern der gesamte Körper und seine funktionellen Zusammenhänge.

In der Praxis Leibfahrt in München-Schwabing erfolgt die osteopathische Behandlung individuell und orientiert sich an den persönlichen Beschwerden, Bewegungsmustern sowie möglichen funktionellen Einschränkungen.

Wie entstehen Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entstehen Beschwerden nicht nur durch einen einzelnen Auslöser, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Mögliche Einflussfaktoren können sein:

  • langes Sitzen im Alltag oder Beruf
  • Bewegungsmangel
  • körperliche Überbelastung
  • einseitige Belastung
  • Fehlhaltung
  • Stress und erhöhte Muskelspannung
  • funktionelle Bewegungseinschränkungen
  • muskuläre Dysbalancen
  • Spannungen im Faszien- und Bindegewebe
  • Veränderungen im Bereich der Bandscheiben oder Gelenke

Der Körper entwickelt dabei mitunter Ausweich- oder Schonhaltungen, wodurch andere Körperbereiche zusätzlich belastet werden können.

Beschwerden werden nicht immer dort wahrgenommen, wo die ursprüngliche Belastung entstanden ist. Deshalb berücksichtigt die osteopathische Betrachtung den gesamten Bewegungsapparat sowie funktionelle Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Faszien, Organen und Bindegewebe.

Terminvereinbarung

Wenn Sie sich für eine osteopathische Behandlung bei Rückenschmerzen interessieren, können Sie gerne einen Termin (telefonisch oder online über Doctolib) in unserer Praxis Leibfahrt in München-Schwabing vereinbaren.

Akute und chronische Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen treten häufig plötzlich auf. Betroffene berichten beispielsweise über Beschwerden nach einer ungewohnten Bewegung, körperlicher Belastung oder längerem Sitzen.

Typische Wahrnehmungen können sein:

  • verspannte Muskulatur
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • Beschwerden beim Aufstehen, Drehen oder Bücken
  • Spannungsgefühle im Rückenbereich

Akute Beschwerden sind häufig zeitlich begrenzt.

Chronische Rückenschmerzen

Von chronischen Rückenschmerzen spricht man, wenn Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen oder wiederholt auftreten.

Dabei können verschiedene Faktoren zusammenwirken, beispielsweise:

  • dauerhafte Fehlbelastung
  • Bewegungsmangel
  • wiederkehrende Muskelspannungen
  • Stress
  • reduzierte Beweglichkeit
  • langfristige Veränderungen im Bewegungsapparat

Chronische Beschwerden können mit erhöhten Spannungsverhältnissen im Muskel- und Fasziensystem verbunden sein.

Die Wirbelsäule in der osteopathischen Betrachtung

Halswirbelsäule (HWS)

Die Halswirbelsäule ist besonders beweglich und gleichzeitig täglichen Belastungen ausgesetzt. Langes Arbeiten am Computer oder Smartphone kann zu erhöhten Spannungen im Schulter- und Nackenbereich beitragen.

Mögliche Beschwerden:

  • Nackenschmerzen
  • Schulter-Nacken-Verspannungen
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • Spannungsgefühle
  • ausstrahlende Beschwerden in Schulter oder Arm
  • Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Muskelspannungen

In der Osteopathie wird die Halswirbelsäule nicht isoliert betrachtet. Auch Schultergürtel, Brustkorb, Kiefer, Muskulatur, Oberbauchorgane und Faszien werden in der Untersuchung mit berücksichtigt.

Brustwirbelsäule (BWS)

Die Brustwirbelsäule verbindet die Wirbelsäule mit dem Brustkorb und steht in enger Verbindung zur Atmung und Körperhaltung.

Mögliche Beschwerden können sein:

  • Druck- oder Spannungsgefühl zwischen den Schulterblättern
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • muskuläre Verspannung
  • Beschwerden beim tiefen Einatmen
  • haltungsbedingte Spannungsgefühle

In die osteopathische Betrachtung können unter anderem Rippen, Brustkorb, Oberbauchorgane, Zwerchfell sowie umliegende Muskulatur und Faszien einbezogen werden.

Lendenwirbelsäule (LWS)

Die Lendenwirbelsäule trägt einen großen Teil des Körpergewichts und ist häufig von Belastungen betroffen.

Mögliche Einflussfaktoren:

  • langes Sitzen
  • Fehlhaltungen
  • körperliche Überbelastung
  • erhöhte Muskelspannung
  • Bewegungsmangel
  • Spannungen der Hüftmuskulatur
  • funktionelle Bewegungseinschränkungen

Beschwerden äußern sich häufig durch:

  • Beschwerden im unteren Rücken
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • Beschwerden beim Bücken oder Aufstehen
  • Spannungsgefühle

In der Osteopathie wird die Lendenwirbelsäule im Zusammenhang mit Becken, Hüfte, Bauchraum, Muskulatur und Fasziensystem betrachtet.

Iliosakralgelenk (ISG)

Das Iliosakralgelenk verbindet das Becken mit der Wirbelsäule. Funktionelle Einschränkungen in diesem Bereich können mit Beschwerden im unteren Rücken oder Beckenbereich verbunden sein.

Mögliche Hinweise:

  • einseitige Beschwerden
  • Beschwerden beim Gehen
  • Beschwerden beim längeren Sitzen
  • Spannungsgefühl im Beckenbereich
  • Bewegungseinschränkungen beim Bücken und Drehen
Faszien und ihre Bedeutung

Faszien sind Bestandteile des Bindegewebes und umgeben unter anderem Muskeln, Sehnen, Gelenke und Organe.

Sie bilden ein zusammenhängendes Netzwerk im gesamten Körper.

Veränderungen von Spannungsverhältnissen oder Beweglichkeit können sich auf unterschiedliche Körperbereiche auswirken.

Deshalb werden Faszien in der Osteopathie häufig in die manuelle Untersuchung einbezogen.

Osteopathie bei Bandscheibenproblemen

Bandscheibenprobleme können mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder ausstrahlenden Beschwerden verbunden sein.

Die osteopathische Behandlung ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder medizinische Therapie. Besonders bei neurologischen Beschwerden, starken Schmerzen oder Verdacht auf Bandscheibenvorfälle sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Begleitend kann die Osteopathie eingesetzt werden, um Beweglichkeit, Spannungsverhältnisse und funktionelle Zusammenhänge im Körper zu betrachten.

Funktionelle Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule („Blockierungen“)

Eingeschränkte Beweglichkeit einzelner Gelenke oder Wirbelsäulenabschnitte wird häufig als funktionelle Bewegungseinschränkung beschrieben.

Solche Einschränkungen können unter anderem im Zusammenhang stehen mit:

  • Fehlbelastungen
  • Schonhaltungen
  • erhöhter Muskelspannung
  • Bewegungsmangel
  • körperlicher Überbelastung

Mögliche Beschwerden können sein:

  • Spannungsgefühle
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • muskuläre Verspannungen
  • Steifigkeitsgefühle
  • Beschwerden im Rückenbereich

In der Osteopathie werden manuelle Techniken eingesetzt, um Beweglichkeit, Spannungsverhältnisse und funktionelle Zusammenhänge im Körper zu untersuchen und individuell zu betrachten.

Ablauf einer osteopathischen Behandlung

Zu Beginn findet eine ausführliche Anamnese statt. Dabei werden aktuelle Beschwerden, frühere Verletzungen, Belastungen im Alltag und mögliche medizinische Vorbefunde besprochen.

Anschließend erfolgt eine manuelle Untersuchung des Körpers. Dabei werden unter anderem beurteilt:

  • Beweglichkeit der Gelenke
  • Spannungsverhältnisse in Muskulatur und Faszien
  • Haltung und Bewegungsmuster
  • individuelle funktionelle Zusammenhänge

Die Behandlung erfolgt überwiegend mit sanften manuellen Techniken und wird individuell angepasst. Je nach Beschwerdebild können unterschiedliche Körperregionen in die Behandlung einbezogen werden.

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